Schokocroissant – Wo ist es auf der Welt am schönsten? Da wo man sich trifft. Wo der Himmel aufs Meer trifft, da ist es wunderschön. Wo Mann auf Frau trifft, da ist es Liebe. Wo Ost auf West trifft, da ist Wende. Wo schlicht sich „man“ trifft, da ist der Tresen. Und heute trifft Exler auf Backwerk. Ich habe vor rund einem Monat die K&K Monarchie verlassen, weil ich den Arbeitsplatz gewechselt habe. Bin weggegangen zu Konkurrenz. Doch Backwerk, ja Backwerk schafft es, mich trotzdem in den Kreis hinein zu holen, obwohl ich geografisch weit weg bin. Nicht schlecht staunten die Kollegen, als ein Päckchen von der Konkurrenz eintraf. Wer kennt sie nicht, die Mitbewerber sprengenden Pakete des Deutschen Herbstes. Da kann es einem im November mal gut eisekalt den Rücken runterlaufen. Und tatsächlich, es war eine Bombe. Eine Kalorienbombe, die sich nun wie ein Sprenggürtel um die Hüften legt und den Hosengürtel sprengt. Zwei kleine Schokocroissants. Besser gesagt: Krass-ant. Selbstgebacken von unserer Simi, hauen dir die krassen Dinger den Fiffi von der Glatze. Da kommt zusammen, was zusammen gehört: Blätterteig mit Schokocreme. Süß mit Supersüß und Lecker mit Vollgut. Dieses Backwerk, eingesetzt beim nächsten EU Gipfel, würde sogar die japanischen Whatewatcher mit den Einwohnern von Kalorien auf einen Nenner bringen. Das einzige was hier getrennt ist, sind die einzelnen zarten Blätterteigschichten, die, wie man weiß, durch Butter getrennt werden. Was mich zu meinem Abschluss bringt: Dieses Backmeisterwerk lässt mich als euer Freund um den Bauch rum auseinandergehen.