Kirsch-Nusskuchen – in der Nebenbiskuitrolle. Denn in diesem Eintrag heute dreht sich mal nicht alles um Kuchen. Contenance, liebe Sektenmitglieder. Frankreich besteht ja auch nicht nur aus Paris. Und Paris nicht nur aus grünstichigen Pornovideos. (Sondern auch aus eingedoster Nuttenbrause.) Achtung – nun folgt die haarsträubendste Überleitung in der KuK-Geschichte, sozusagen eine Agentenwende in auf dem rollenden R: Flugs die Semantik-Handbremse angezogen und das Sprachsteuer herumgerissen – zu der ebenso schweren wie interessanten Frage: Warum werden eigentlich immer die krank, die es nicht verdient haben? Altgediente K-und-K-Mitglieder werden in der Tortenschlacht zu Bourbon-Vanille von herumfliegenden Mandelsplittern verletzt, erleiden Streifschüsse von verirrten Mozartkugeln, tappen nichtsahnend in fies getarnte Sprengformen, bekommen heftige Hüfttreffer aus feindlichen Muskaten. Schwere Verluste mussten die kirschroyalen Tupper-Truppen schon einstecken. Und wer erfreut sich bester Gesundheit? Pickelige, 19-jährige Mobilfunk-Fachverkäufer, die bei Affenkälte in schlecht sitzenden Anzügen vor ihren Handy-Shops stehen und rauchen, anstatt zu arbeiten. Der silbergewandete, fleischgewordene künstlerisch-soziale Bodensatz, der in der Königstraße rumsteht, dämliche Piepsgeräusche von sich gibt und dazu das einzige macht, was seine Piepsgeräusche an Dämlichkeit überbieten könnte: dämliche Bewegungen. Tanja Gönner. Warum werdet Ihr nie krank? Statt dessen: uns Anja, zur Zeit kuk – krank und kurierungsbedürftig. Unsere zuckersüßesten, glasierten und sahnegetoppten Genesungswünsche an die heimische Bettstatt. Und immer schön Obstkuchen essen, wegen der Vitamine.
P.S: Der 100-Grammy-Schokolade für die beste Biskuitrolle geht an den heutigen Kirsch-Nusskuchen für eine überzeugende Gewürzperformance in dem Drama „Leb, Kuchen – oder stirb an einem korianderen Tag“.

Kirsch-Nusskuchen – in der Nebenbiskuitrolle. Denn in diesem Eintrag heute dreht sich mal nicht alles um Kuchen. Contenance, liebe Sektenmitglieder. Frankreich besteht ja auch nicht nur aus Paris. Und Paris nicht nur aus grünstichigen Pornovideos. (Sondern auch aus eingedoster Nuttenbrause.) Achtung – nun folgt die haarsträubendste Überleitung in der KuK-Geschichte, sozusagen eine Agentenwende in auf dem rollenden R: Flugs die Semantik-Handbremse angezogen und das Sprachsteuer herumgerissen – zu der ebenso schweren wie interessanten Frage: Warum werden eigentlich immer die krank, die es nicht verdient haben? Altgediente K-und-K-Mitglieder werden in der Tortenschlacht zu Bourbon-Vanille von herumfliegenden Mandelsplittern verletzt, erleiden Streifschüsse von verirrten Mozartkugeln, tappen nichtsahnend in fies getarnte Sprengformen, bekommen heftige Hüfttreffer aus feindlichen Muskaten. Schwere Verluste mussten die kirschroyalen Tupper-Truppen schon einstecken. Und wer erfreut sich bester Gesundheit? Pickelige, 19-jährige Mobilfunk-Fachverkäufer, die bei Affenkälte in schlecht sitzenden Anzügen vor ihren Handy-Shops stehen und rauchen, anstatt zu arbeiten. Der silbergewandete, fleischgewordene künstlerisch-soziale Bodensatz, der in der Königstraße rumsteht, dämliche Piepsgeräusche von sich gibt und dazu das einzige macht, was seine Piepsgeräusche an Dämlichkeit überbieten könnte: dämliche Bewegungen. Tanja Gönner. Warum werdet Ihr nie krank? Statt dessen: uns Anja, zur Zeit kuk – krank und kurierungsbedürftig. Unsere zuckersüßesten, glasierten und sahnegetoppten Genesungswünsche an die heimische Bettstatt. Und immer schön Obstkuchen essen, wegen der Vitamine.

P.S: Der 100-Grammy-Schokolade für die beste Biskuitrolle geht an den heutigen Kirsch-Nusskuchen für eine überzeugende Gewürzperformance in dem Drama „Leb, Kuchen – oder stirb an einem korianderen Tag“.