Aufmerksamen KuK-Jüngern ist es vielleicht aufgefallen: Es fehlt ein Stück. Ein kleines Dreieck im allumfassenden, unergründlichen Kuchen-Universum. Der 51. Kuchen. (Lieber Dan Brown: Die Geschichte gibt es für schlappe 10.000 zu kaufen. Anfragen bitte per Mail. Kein Interesse? Nein? Na gut. Hier ist die wahre Geschichte:
http://www.youtube.com/watch?v=_0aT03K0Pm0&NR=1
Aber kommen wir zur heutigen Episode: Käsekuchen. Ein solides, anständiges Stück ehrlichen Kuchenback-Kunsthandwerks. Von ganz aparter Fluffigkeit, im Magen aber mit angenehmer Schwere. Von zurückhaltender Süße und mit schönem Rillenmuster auf der Oberfläche, die das kuchengabelige Portionieren zu einem reinen Vergnügen machte. Vor allem, das will auf Wunsch eines einzelnen Herrn erwähnt sein: ohne Rosinen. Wie oft hat man es erlebt: Da glotzen einen aus einem ansonsten passablen Stück Käsekuchen diese aufgeschwemmten, glibberigen, runzeligen, warzengleichen Rebenköttel an mit ihrem bösen Blick – und schon ist der Kuchengenuss perdu. Nicht so heute – dafür ein Lob.
Aber es gibt auch Tadel: Im Café Eberhard wurde die Abgesandte der Monarchie nicht mit Hofknicks und rotem Teppich empfangen. Und nicht von einem dicklichen samtwamstragenden Mann mit Stockgebumper angekündigt. Sondern eher, sagen wir es ruhig, unfreundlich behandelt.
Wtf, hallt es durchs Clubheim. Wir lassen es mal verhallen. Aber merken tun wir es uns.