Käsetorte – Der geneigte Fan mag es schmerzlich bemerkt haben – letzte Woche klafft eine Lücke in unseren sonst, unter strengem Regiment geführten Aufzeichnungen. Ohne jetzt weiteres Wasser auf die Don Quixoten Windmühlen der Verschwörungstheoretiker kippen zu wollen, aber wir waren durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle nicht K-Freitag-tauglich. Schwere Schicksalsschläge wie Grippe und Urlaub verhinderten die Zelebration unseres geheiligten Feiertages. Aber, wir hatten auch Zeit uns etwas ganz besonderes Einfallen zu lassen und werden weder Kosten, noch die damit verbundenen Mühen scheuen, nächste Woche ein Highlight ganz besonderen Ausmaßes zu veranstalten. Aber zurück zur Gegenwart, die uns momentan beschäftigen sollte bzw. ja immer momentan beschäftigen tut. (Herr Sick der letzte Satz war für Sie. Und bei Beerdigungen trägt man Schwarz. Auch wenn es nur der Dativ war, dem Sie scheinbar nicht besonders nahe standen.) Die Käsetorte ist etwas sehr eigenartiges. Aber im positiven Sinn. Wie E.T. im Grunde. Denn Käsekuchen sind uns in verschiedensten Varianten schon unter die Kuchengabel gekommen. Aber eine KäseTORTE? Solch eine Chuzpe hat noch kein Bachwerker gehabt, den Namen Käsetorte zu vergeben. Aber dem Gülcan sein Mann ist ja beinahe alles zu zutrauen. Somit auch ein Käse…Dingens, das jetzt nicht unbedingt unserem, zugegeben astronomisch in die Höhe geschraubten Küchengaumenansprüchen gerecht wurde. Klar, er war solide, in Ordnung, ok. Aber wer will das schon. „Ganz nett“, hat schon manchen Mann in die Verzweiflung und dann von der Brücke gestürzt. Also Kamp ääääh, Champ, nett gemeint ist nicht gleich gut gemacht. Nächste Woche hätte so was nicht passieren dürfen.