Himbeer-Sahne-Schnitte. In anderen Worten: April April!

Ha! Drangekriegt!

Nie, nie, niemals würden wir unser geliebtes Freitagsritual so schnöde vom Blech rutschen lassen. Goethe hat ja bekanntlich auf dem Sterbebett mit seinem letzten Atemzug geröchelt: „Mehr Licht!“ (Oder war es Rex Gildo?) Egal. Unsere letzten Worte werden sein: „Mehr Sahne!“ oder „Ein bisschen weniger Kuvertüre hätte es auch getan, Herrgott nochmal“ … und dann wird uns die silberne Kuchengabel aus der Hand gleiten und mit einem leisen Pling auf den polierten Marmorboden fallen. Und wir werden auffahren in den siebten Kuchenhimmel, wo uns der Große Konditor mit einem Stück Herrentorte erwarten wird.

Und bis dahin werden wir es durchziehen.

Vielleicht verkannt, von der Welt vergessen, aufgedunsen und diabetisch, delirierend in einer Traumwelt aus Zucker und Eischnee, aber stolz und eisern in dem Willen, den Freitag zu ehren.

Zum Beispiel mit einer Himbeer-Sahne-Schnitte wie heute, vom Bäcker Lang (wie überaus passend), der sich damit in unserer Gunst weit nach vorne gebacken hat. An so warmen Tagen wie heute sollte man so was Fruchtiges immer fein gekühlt genießen – ein wahrer Sommertraum.

Uh-uh-uh forever.