Käsekuchen mit Rosinen – Ja, sie hören richtig: mit Rosinen. Das ist auch der Grund für unsere leichte Verspätung diese Woche. Eingängigst wurden die Angaben des folgenden Artikels überprüft und ja, das Guttenberg Institute of Cake- & Cookie History in Munichville, Pennsylvania, hat die Echtheit dieser Legende bestätigt. Denn über die Verwendung von Rosinen in Käsekuchen gibt es bei uns immer wieder heftige Diskussionen. Pro, Contra und Egal sind die verhärteten Fronten. In der Bäckerei wurde dies kurz erwähnt. Und aus einer dunklen Ecke der Backstube erhob sich ein alter Greis, in einer alten, verschlissenen Backschürze. Das Auge milchig, Zuckerguss nicht unähnlich. Er stütze sich auf ein dunkelgebackenes Stangenweißbrot und humpelte zur Theke. „Das mit den Rosinen ist eine alte Geschichte, ihr Halbstarken. Und schon manch einen hat dieser Streit das Leben gekostet.“ schrie er die Bäckerei zusammen. „Viele waren hier. Und einige haben danach gesucht. Und sie alle sind am Schluss daran zu Grunde gegangen. Aber ihr, ihr seid reinen Herzens wie ein Gugelhupf. Also werde ich die Legende an euch weitergeben.
Es war einst ein mächtiges Königreich Zibebien. In seiner Blütezeit strahlte es golden, strotzend vor Kraft. Doch die Zeit verging und so auch die Bewohner. Zerschrumpelt wie alte Raupen, ääääh Trauben fristeten sie ihr Dasein. Dann, eines Tages, bekam der König im Nachbarreich einen Sohn.“ … Dann ist auch der letzte von uns kurz weggenickt. Jedenfalls irgendwas mit ner Tochter, heimliche Liebe, Krieg, Hass, Mord und Totschlag und am Ende hieß es: „Und das ist der Grund, warum seit dieser Zeit Rosinen unbedingt nicht in einem Käsekuchen weggelassen werden dürfen, es sei denn, man spart sie sich, und tut sie nicht rein, wenn man sie nicht rauslassen möchte.“
In diesem Sinne: wohl bekomm’s.