Mohnschnitte – Jetzt könnten wir Bob „Garfield“ Geldorf ganz schön ins Grübeln bringen: bei uns ist an einem Freitag sein verhasster Mohntag. Aber vielleicht würde er auch more mohnen, hätte er wie wir so eine Mohnschnitte auf dem Teller. Klar, Bobby G. wird keinen Kuchen essen, solange das mit Afrika und dieser Armutssache nicht geklärt ist. Aber wie sagte schon die Dings, in Frankreich, hier von wegen Volk, Brot, Hunger und Kuchen-Gedönse. Und die war so wie wir Mohnarchin! Also völlig mohndän auf dem Gebiet der Kulinaristik.
Zudem konzentriert sich Bob auf das völlig falsche Gebiet. Klar Af-rika beginnt wie Af-ghanistan mit „Af“. Aber bei unseren talibanischen Freunden im schwer umkämpften weit entfernten Nahen-Osten weiß man einen guten Mohn sehr zu schätzen – Stichwort: „schwarzer Afghane“ (umgspr. für „Mohn“ Anmerk. d. Verf.). Wenn jetzt auch nicht unbedingt in Form einer Mohnschnitte, also einem Käsekuchen mit Mohnanteil. Dürfen die ja gar nicht wegen Mohnhammed und so. Aber wo wir es gerade von Glaubenskriegen haben – schwer uneins war man sich bei der Mohnschnitte. Von „Mohnumental“ bis „Mohnoton“ flog an Kritik alles durch den Raum. Mit Ausnahme der Mohnschnitte.
Zusammengefasst kann man sagen: Falls Sie diesen Mohnolog bis hier her verfolgt haben, dann hätten Sie auch die Mohnschnitte gepackt.