Maulwurfkuchen – Wir dürfen euch alle, und ganz speziell im Namen von Herrn Grabowski, dem Maulwurf, mit einem ganz herzlichen „L-uh-l-uh-l-uh“ begrüßen. Heute erwartete uns was ganz was Feines – der allseits beliebte Maulwurfkuchen. Selbst gebacken bzw. selbst errichtet von unserer Simone. Es ist schon ein seltsames Gebilde. Das fällt selbst dem blindesten Maulwurf auf. Wie ein Häufchen, nicht Elend, aber Dreck liegt er da. Hmmm, möchte man ernsthaft Dreck essen, stellt sich der kleine Philosoph in uns die Frage? Nun ja, der gemeine Kaffeeklatscher greift, wie der Name schon sagt, auch gern zu Kaffee. Einer dunkelbraunen Brühe, in der man nicht recht erkennt, was darin alles schwimmt. Verstehen Sie, worauf wir hinaus wollen? Dabei ist der Maulwurfkuchen ganz genau so wie sein Namensgeber ein ganz ausgefuchster Hund. (Hier ein anderes Synonym finden! Weil halt Fuchs frisst Maulwurf. Hund, beißt(?) Maulwurf. Und so. (Memo an den Verfasser -> Hättste mal in Bio aufgepasst, du Eumel)) Wo waren wir? Menschenskind, immer diese Gedankengänge, verzweigt wie ein Maulwurfbau. Ok, noch mal kurz…nach….le….sen….Ah ja, ok. Genau. Das muss klargestellt werden. Das mit dem Haufen Dreck. Das wollten wir klar stellen, dass das nicht meint, dass der Kuchen, den Simone ganz hervorragend gebacken hat, Dreck wäre. Aber er sieht so aus. Muss ja. Er muss so aussehen. Weil sonst dürfte er ja nicht Maulwurfkuchen heißen. Es sei denn, es kommt von „Maul -wurf“. Weil man sich den Kuchen förmlich in den Mund wirft. Wobei wir ihn, der Gier und der Leckerness wegen, eher geschaufelt haben. Was ja auch zum Maulwurf passt. Heißt das eigentlich Maulwurf, weil er den Dreck so aus dem Loch katapultiert und dem geneigten Gartensitzer ins, mit Verlaub, Maul wirft? Das erinnert uns an das Gedicht „Der Maulwurf“ von Busch. Wir sind ja große Busch-Fans. Also nicht Double-You Bush. Wobei irgendwie schon. Also W. Busch. Aber Wilhelm W. Busch. Nicht George W. Bush. George mögen wir nur Clooney und Tabori. Nicht den Kriegstreiber. Wobei es eine tolle ARD-Doku gab, die sich „Der Maulwurfkrieg“ nannte. Da sieht man mal, zu was Menschen fähig sind. Gerade im Zusammenhang mit Maulwürfen. Und gemeint ist nicht, ihm einen wundervollen Kuchen zu widmen.
Wenn Sie jetzt denken, was ist das diesmal für ein riesiger Haufen Dreck, den die da zusammengeschrieben haben … dann können wir nur sagen – dieser Haufen muss den gar köstlich schokoladigen Haufen Dreck ausgleichen, der so unglaublich lecker geschmeckt hat.