Gugelhupf – „Warum heißt der Gugelhupf Gugelhupf?“ –„Weil der Gugelhupf hupft.“ Ganz so wie es in diesem kalauerischen Äffle- und Pferdle-Spot behandelt wird, ist es dann doch nicht. Schließlich wird der Gugelhupf nicht in einer Springform gebacken. Somit kein Hupfen, Springen oder Jumpen. Also auf Seiten des Kuchens. Wir sprangen schon vor Freude im Viereck. Trotz der typischen runden Form des Gugelhupfs. Wobei in der jüdischen Küche ein ähnliches Backwerk zu finden ist, dass dann wiederum „Kugel“ heißt. Aber genug der Förmlichkeiten. Denn einige Legenden ranken sich um den Gugelhupf. Wikipedia sagt, und die müssen’s wissen:
Eine Legende besagt, dass die Heiligen Drei Könige auf ihrem Rückweg von Bethlehem das Elsass bereist hätten, wo sie herzlich empfangen wurden, und zum Dank hätten sie ihren Gastgebern einen Kuchen gebacken, angelehnt an ihren Turban – der Gugelhupf war geboren. Die Franzosen sind jedenfalls überzeugt, dass der Gugelhupf (dort „Kouglof“ genannt) seinen Ursprung in dem Städtchen Ribeauvillé hat, dort gibt es jeden zweiten Sonntag im Juni ein Gugelhupf-Festival (Fête du Kougelhopf).
Einer anderen Legende nach kommt der Gugelhupf aus Österreich. Die Erzherzogin von Österreich sowie Königin von Frankreich Marie Antoinette soll ihn aus dem Alpenland an den Hof von Versailles gebracht haben.
Klar, jetzt will’s wieder jeder gewesen sein, der dieses phantastische Stück Teig erfunden hat. Genaues weiß man nicht genau. Denn schon beim „Gugel“ ist sich Google uneinig –
VERMUTLICH kommt es vom mittelhochdeutschen „Gugele“, was sich von „Cuculla“ ableitet, was, wie wir Lateinabbrecher wissen, „Kapuze“ heißt. Wenn Sie also beim nächsten Hip Hop Konzert die Masse mit aufgesetzten Kapuzenpullikapuzen hüpfen sehen, werden Sie sich einen kleinen Schmunzler nicht verkneifen können. Weil dann halt doch – der Gugel hupft.