Schneewittchenkuchen – Es war einmal, und das ist eigentlich auch noch gar nicht so lange her, eine Kuchin. Sie war eine schöne Kuchin. Sie hatte einen Zwieback-Nutella-Boden, schwarz, wie Ebenholz. Eine Sahne-Frischkäse-Sahne-Mandel-Schicht, weiß, wie Schnee. Und einen Kirsch-Guss obenauf, rot, wie Blut, wegen dem die Kuchin in der Schule oft als „Rotkäppchen“ gehänselt wurde. Aber in Wirklichkeit hieß sie: Schneewittchenkuchen. Jedenfalls hatte Sie einen Stiefmutterkuchen – die böse Küchigin. Die hatte eine magische Tortenplatte mit Breitbandanschluss und somit eine Direktleitung zum Palast (günstig übernommen vom bankrotten Froschkönig, top Lage, Bahnanbindung, etc) nebenan, wo die K&K Monarchie, die weisesten Weisen Kuchen spachtelten. Den Spiegel (online) fragte Sie jeden morgen, nach dem Kac…..Kaffeekochen und Duschen: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Kuchen im ganzen Land?“. Und der Spiegel antworte: „Naja, also, pass auf. Also ich weiß jetzt nicht wie ich das. Also Streuselkuchen. Ja. Ok. Das war vielleicht mal schon, sowas wie modern. Kurz nach dem Krieg. Man hatte ja nix. Und immer noch besser als so ein Gugelhupf mit Loch im Gesicht, ne. Aber der Schneewittchenkuchen, DAS IS EIN KUCHEN!!! Da will man sich reinlegen. Bei dir will man… reinschlagen. Sorry, aber is so.“
Daraufhin wurde die böse Küchigin übelst sauer. Also noch saurer, als ein Streuselkuchen mit Träuble sonst so ist. Und holte den Apfelkuchen, der Schneewittchenkuchen in den Wald brachte. (Oder so. Die Aufzeichnungen sind schwammig.) Jedenfalls brachte der Apfelkuchen Schneewittchenkuchen zu einem kleinen Häuschen der Lebkuchen, eine Aussteigergruppe von Hanfplätzchen und Haschkuchen. Dort angekommen merkte der Apfelkuchen, dass Schneewittchenkuchen sich auf dem Weg zum Häuschen verkrümelt hatte. Überall lagen die Teigkrumen verstreut auf dem Boden. Das sagte er Schneewittchen, worauf sie meinte: „Oh, das is aber ungünstig.“ Also taten die 7 Geißlein…???…oder 7 Zwerge? Naja 7 Zwerge, die Geiseln waren, taten Schneewittchen in einen Tuppersarg, auf dass sie lange frisch bleiben sollte.
Aber dann kam der böse Wolf, der zufällig seine Pfote mit Mehl eingerieben hatte, weil er da was probieren wollte, wie er sagte, und half dem Schneewittchenkuchen. Daraufhin, ging der Apfelkuchen zurück zur bösen Küchigin, schnitt ihr das Schimmelhaar ab, das sich über die Jahre gebildet hatte und zum Fenster raus hing. Worauf sich die böse Küchigin ein Bein ausriss und in der Rumpelkammer tobte.
Als der Apfelkuchen zurück zum Lebkuchenhaus kam, hatte der böse Wolf Schneewittchenkuchen gegessen und ihm lag sie, wie ein Stein im Magen. Klar, bei so viel Kirschsteinen, die sie bei sich trug.
Und wenn sie nicht abgelaufen sind, dann steht irgendwo noch ein Apfelkuchen rum, den man mal besser wegtun sollte.